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Streit um Werbeflyer endet mit Polizeieinsatz und Betrug über Online-Verkaufsportal

Streit um Werbeflyer endet mit Polizeieinsatz und Betrug über Online-Verkaufsportal in Seelze sorgt für Aufregung
Streit um Werbeflyer endet mit Polizeieinsatz und Betrug über Online-Verkaufsportal. Foto: Symbolbild Canva

Seelze – Streit um Werbeflyer endet mit Polizeieinsatz und Betrug über Online-Verkaufsportal in Seelze sorgt für Aufregung.

Streit um Werbeflyer endet mit Polizeieinsatz

Am Freitagnachmittag kam es in einem Mehrfamilienhaus im Eichenweg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 28-jährigen Zusteller und einem 60-jährigen Anwohner.

Gegen 17:00 Uhr war der Zusteller damit beschäftigt, Flyer eines Pizza-Bringdienstes in die Briefkästen des Wohngebäudes einzuwerfen. Dabei geriet er in einen Streit mit dem Anwohner, der sich darüber beschwerte, dass der Zusteller trotz entsprechender Hinweise an den Briefkästen („Keine Werbung“) Flyer eingeworfen hatte. Im Verlauf der verbalen Auseinandersetzung wies der Zusteller auf eine bei ihm bestehende Lese- und Rechtschreibschwäche hin, die dazu geführt habe, dass er die Aufkleber nicht beachtet habe. Diese Erklärung führte jedoch zu keiner Entspannung der Situation.

Was als verbaler Schlagabtausch begann, endete schließlich in einem handfesten Gerangel der beiden Männer im Hausflur und mehreren zerrissenen Flyern. Die Polizei musste alarmiert werden, um den Sachverhalt zu klären. Gegen den Anwohner wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Körperverletzung eingeleitet.

Betrug über Online-Verkaufsportal

Eine 46-jährige Frau wurde Opfer eines Betruges, nachdem sie Schulbedarf über die Plattform Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten hatte. Nachdem ein vermeintlicher Käufer online Kontakt mit der Frau aufgenommen hatte, sollte die Ware über PayPal bezahlt werden.

Die angebliche Bezahlung schlug jedoch fehl und konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Um den vermeintlichen Fehler zu beheben, sandte der Täter der Geschädigten einen externen Link zu. Die 46-Jährige folgte diesem Link in dem Glauben, den Bezahlvorgang zu legitimieren.

Alsbald musste sie jedoch feststellen, dass von ihrem Bankkonto unberechtigt eine Abbuchung in Höhe von 1.000 Euro vorgenommen und das Geld auf ein ausländisches Konto gebucht worden war.

Sicherheitshinweis der Polizei

Wenn ein Käufer behauptet, die Zahlung habe nicht funktioniert und zur Nutzung eines externen Links auffordert, sollte der Kontakt sofort abgebrochen werden.

SCN/rw – Streit um Werbeflyer endet mit Polizeieinsatz