Seelze – Auf dem Weg zur modernen Demokratie ist bis Ende Juni im Rathaus Seelze zu sehen. Dazu gab es Ehrungen für engagierte Ehrenamtler.
Ausstellung schlägt den Bogen von der Geschichte zur Gegenwart
Im Rathaus Seelze ist jetzt die Ausstellung „Auf dem Weg zur modernen Demokratie“ zu sehen. Sie erinnert an wichtige Stationen der Demokratiegeschichte. Dazu gehören Pressefreiheit, Frauenrechte, erste Arbeitsschutzgesetze sowie die Entstehung moderner Verfassungen und demokratischer Mitbestimmung.
Zugleich zeigt die Ausstellung, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement über viele Jahrzehnte gewachsen sind. Bürgermeister Alexander Masthoff sagte: „Wer versteht, wie mühsam Freiheit und demokratische Mitbestimmung entstanden sind, lernt auch ihren Wert in der Gegenwart neu zu schätzen“.
Ehrenamt als Stütze des Miteinanders
Bei der Eröffnung stellte Masthoff auch den Bezug zur Gegenwart her. Aus seiner Sicht ist ehrenamtlicher Einsatz ein wichtiger Pfeiler für das Zusammenleben in der Stadt. „Wer sich ehrenamtlich einbringt, gestaltet mit. Wer Verantwortung übernimmt, stärkt unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie“, betonte Alexander Masthoff. Gerade in Zeiten, in denen demokratische Grundwerte nicht überall selbstverständlich erschienen, sei dieses Engagement besonders wichtig.
Im Rahmen der Eröffnung überreichte der Bürgermeister mehreren Seelzern die Urkunden zu ihren Niedersächsischen Ehrenamtskarten. Geehrt wurden Ingrid Delgehausen und Peter Heckmann für ihren Einsatz im Vorstand des DRK-Ortsverbands Dedensen/Gümmer/Lohnde, Volker Grotefend für seine Arbeit im Kirchenvorstand und in der Gemeindearbeit der Kirchengemeinde DedensenGümmer, Barbara Haring für ihr musikalisches Engagement in der Kantorei und den Flötenensembles der Kirchengemeinde St. Michael Letter sowie bei den Zeitreisenden aus Seelze, Michael Schmidt für seine ehrenamtliche Tätigkeit im Verband Deutscher Eisenbahningenieure, Michaela Stein für ihren Einsatz bei den Trashpickern Seelze und Lothar Wolff für seine jahrzehntelange Arbeit im Christlichen Verband der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Lohnde sowie im Stadtjugendring, im Museumsverein und bei den Zeitreisenden.
Bis Ende Juni im Foyer zu sehen
Masthoff sagte außerdem: „Demokratie lebt nicht allein von Gesetzen und Institutionen. Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen, Verantwortung übernehmen und sich für das Gemeinwohl einsetzen“.
Die Ausstellung ist bis Ende Juni im Foyer des Rathauses Seelze, Rathausplatz 1, zu sehen. Geöffnet ist sie zu den Zeiten des Bürgerbüros: montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr, dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.













