Seelze – 1. Phase der Straßensanierung in Seelze früher abgeschlossen: Fünf Straßen sind erneuert, weitere Projekte in Lohnde, Letter und Gümmer folgen.
Erste Bauphase früher beendet
Die Stadt Seelze hat die erste Phase ihres Straßensanierungsprogramms früher als erwartet abgeschlossen. Obwohl die Arbeiten im Januar und Februar wegen des winterlichen Wetters zeitweise pausieren mussten, endete die erste Etappe rund fünf Wochen eher als geplant.
Diese Straßen wurden bereits erneuert
Den Auftakt machte bereits im Dezember 2025 die Bonhoefferstraße in Seelze. In den vergangenen Wochen folgten die Sollingstraße in Lohnde, der Holteweg und die Straße An der Rampe in Gümmer sowie zuletzt die Fritz-Erler-Straße in Letter.
Bürgermeister Alexander Masthoff sagt: „Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser ersten Phase unseres Straßensanierungsprogramms setzen wir ein wichtiges Zeichen für eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur in Seelze. Trotz der zwischenzeitlichen wetterbedingten Unterbrechungen konnten wir die Arbeiten schneller abschließen als zunächst angenommen. Das zeigt, dass wir den begonnenen Abbau des Sanierungsstaus konsequent und zielgerichtet vorantreiben.“
Nach seinen Worten verbessern die erneuerten Straßen die Verkehrssicherheit und den Fahrkomfort. Davon profitieren vor allem Anwohner, Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer.
So liefen die Arbeiten ab
Bei den Sanierungen wurden vor allem die Asphaltdeckschichten erneuert. Zunächst frästen die beauftragten Firmen die alten Fahrbahndecken ab. Wo nötig, setzten sie Entwässerungsrinnen und Randbereiche instand. Danach trugen sie neue Asphaltdeckschichten auf und verdichteten sie maschinell.
Stadtbaurat Dirk Perschel erklärt: „Gerade die winterliche Witterung zu Jahresbeginn hat gezeigt, wie stark Straßenbauarbeiten von geeigneten Temperaturen und trockenen Bedingungen abhängen. Umso erfreulicher ist es, dass die Arbeiten nach Wiederaufnahme der Bautätigkeiten zügig und qualitativ hochwertig umgesetzt werden konnten. Mit den neuen Fahrbahndecken verbessern wir die Substanz der Straßen nachhaltig und verlängern deren Nutzungsdauer deutlich.“
Auch Dennis Yildiz, Leiter des städtischen Fachbereichs Mobilität & Umwelt, zieht eine positive Bilanz. „Wir haben die einzelnen Bauabschnitte gemeinsam mit den Fachkräften eng aufeinander abgestimmt, sodass die Einschränkungen für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer möglichst gering gehalten werden konnten“, sagt er. Zugleich habe man die örtlichen Anforderungen etwa bei Entwässerung, Anschlussbereichen und Verkehrssicherheit berücksichtigt.
Weitere Projekte ab der zweiten Jahreshälfte 2026
Das Programm ist Teil eines größeren Vorhabens, mit dem die Stadt Seelze einen über Jahre entstandenen Sanierungs- und Investitionsstau im Straßenbereich abbauen will. Der Rat der Stadt Seelze hat dafür zusätzliche Mittel bereitgestellt und für 2026 und 2027 weitere Maßnahmen beschlossen.
Neue Fahrbahndecken sind demnach für den Tewenberg in Harenberg, Zum Röselhof in Lathwehren, den Hainbuchenweg in Gümmer, Am Pfarrgarten in Dedensen sowie die De-Haën-Straße in Seelze vorgesehen. Grundhaft erneuert werden sollen zudem die Beekestraße in Lohnde und die Straße Am Wehrgraben in Letter. Außerdem ist geplant, den innerörtlichen Abschnitt der Straße Im Rischedahle in Letter erstmals grundhaft herzustellen.
Nach derzeitigem Stand sollen diese weiteren Sanierungs- und Ausbauvorhaben ab der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen. Die genauen Zeitpläne hängen laut Stadt unter anderem vom Umfang der Arbeiten, von vorbereitenden Planungen und von der Witterung ab.
Alexander Masthoff betont: „Wir setzen damit unseren langfristigen Kurs zur Modernisierung der städtischen Infrastruktur konsequent fort. Auch in den kommenden Jahren werden wir erhebliche Anstrengungen unternehmen, um die Straßen in Seelze Schritt für Schritt nachhaltig zu verbessern und zukunftsfähig aufzustellen.“














