
Seelze – Seelze erhält 1,6 Millionen Euro für Feuerwehrhaus in Döteberg. Ein wichtiger Schritt für den Brandschutz und das Ehrenamt.
Förderung für den Neubau des Feuerwehrhauses
Ein starkes Signal für den Brandschutz und das Ehrenamt: Die Stadt Seelze erhält eine Förderung in Höhe von 1,6 Millionen Euro für den Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses in Döteberg. Die Summe stammt aus dem Bedarfszuweisungsfonds des Landes Niedersachsen und bildet eine wesentliche Grundlage für die Realisierung des Bauvorhabens.
Wichtiger Schritt für die Stadt
Die Unterstützung des Landes Niedersachsen stellt für Seelze einen wichtigen und erfreulichen Schritt dar. Bürgermeister Alexander Masthoff äußerte sich anlässlich der Übergabe des Förderbescheids dankbar für die Erleichterung der Finanzierung des neuen Feuerwehr-Gerätehauses in Döteberg. Die Maßnahme soll die Einsatzbedingungen für die Feuerwehr nachhaltig verbessern und das ehrenamtliche Engagement vor Ort würdigen.
Gezielte Unterstützung für finanzschwache Kommunen
Ingo Marek, Leiter der Abteilung für Kommunales im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung, betonte die finanziellen Nöte vieler Städte und Gemeinden. Der Bedarfszuweisungsfonds in Höhe von 18,6 Millionen Euro wurde eingerichtet, um Investitionen in die Feuerwehren in 30 besonders finanzschwachen Kommunen zu bezuschussen. Marek schätzte, dass die bewilligte Förderhöchstsumme rund 40 Prozent der Kosten für den Neubau in Döteberg abdeckt.
Neubau auf stadteigenem Grundstück
Der Neubau des Feuerwehrhauses in Döteberg ist auf einem stadteigenen Grundstück am östlichen Ortsrand geplant. Die Fläche an der Abzweigung der Dorfstraße zur Straße Hinterm Kampe ermöglicht einen parallelen Betrieb des bestehenden Feuerwehrhauses während der Bauphase. Der Entwurf orientiert sich an einem Muster für moderne Feuerwehrhäuser und gliedert sich in vier Funktionsbereiche:
- Schulung und Verwaltung
- Umkleiden
- Technikschleuse
- Fahrzeughalle mit Werkstatt und Lager
Die Außenflächen sind in Park-, Übungs- und Aufstellflächen aufgeteilt.
Vorbereitungen für die Bauarbeiten
Um die Bauarbeiten vorzubereiten, werden Fachkräfte im Auftrag der Stadt Seelze in den kommenden Tagen zwei größere Bäume fällen, die für die Gestaltung der künftigen Alarmausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge weichen müssen. Alle übrigen vorhandenen Bäume sollen erhalten bleiben, während zusätzliche Pflanzstreifen angelegt werden, um den Umwelteingriff zu kompensieren.
Ein Schritt in die Zukunft
Stadtbrandmeister Christian Kielhorn betonte, dass Döteberg mit dem neuen Feuerwehr-Gerätehaus einen bedeutenden Fortschritt machen werde. Der geplante Neubau sei ein echter Motivationsschub für die Feuerwehrleute. Angesichts des absehbar bevorstehenden Baubeginns äußerte sich Ortsvorsteher Robert Kreimeyer erleichtert und optimistisch über den Fortschritt des Projekts.
Gesamtkonzept für die Feuerwehrhäuser
Die Stadt Seelze setzt sich mit Nachdruck für den Neubau ein. Die Baugenehmigung liegt bereits vor, und die Ausschreibung der Bauleistungen soll noch im Februar erfolgen. Die Vergabe des Auftrags ist für den Sommer vorgesehen, mit einer Bauzeit von rund 15 Monaten. Der Neubau in Döteberg ist Teil eines Gesamtkonzepts, das bis 2030 alle elf Ortsfeuerwehren mit modernen Gerätehäusern ausstatten soll.













