
Seelze – Der Aufzug an der Heimstättenbrücke muss umfassend saniert werden, um eine dauerhafte Barrierefreiheit zu gewährleisten.
Langfristiger Ausfall des Aufzugs
Der Aufzug an der Heimstättenbrücke muss in großem Umfang saniert werden. Umfassende Überprüfungen nach dem jüngsten Ausfall haben dies ergeben. Daher ist der Aufzug bis auf Weiteres nicht nutzbar. Die Stadt Seelze arbeitet bereits an einer dauerhaften Lösung für einen barrierefreien Zugang zur Heimstättenbrücke.
Erhebliche Mängel festgestellt
Der Ausfall des Aufzugs stellt für viele Menschen eine große Einschränkung dar. Eine kurzfristige Reparatur ist jedoch nicht möglich. Bei der Überprüfung der Aufzugsanlage haben Fachkräfte erhebliche Mängel festgestellt, die eine weitere Nutzung in dem aktuellen Zustand nicht zulassen. Nach 16 Jahren Betrieb im Außenbereich ist eine umfassende Sanierung erforderlich, um die dauerhafte Betriebssicherheit zu gewährleisten. Die Verwaltung steht in engem Austausch mit dem Hersteller des Aufzugs, um den Sanierungsumfang und die damit verbundenen Kosten sorgfältig zu ermitteln.
Dringender Sanierungsbedarf
In den vergangenen Monaten kam es bereits mehrfach zu längeren Ausfällen des Aufzugs, und der aktuelle Ausfall dauert seit Ende Januar an. Dies verdeutlicht den dringenden Sanierungsbedarf. Die Sanierung erfordert umfangreiche technische und finanzielle Prüfungen. Da die Arbeiten hohe Kosten verursachen, muss der Rat der Stadt Seelze darüber entscheiden. Dieser Abstimmungsprozess nimmt viel Zeit in Anspruch, ist jedoch notwendig, um eine verlässliche und sichere Lösung zu erzielen. Aufgrund der erforderlichen Abstimmungen und technischen Herausforderungen ist bereits jetzt absehbar, dass der Aufzug in diesem Jahr wahrscheinlich nicht mehr in Betrieb genommen werden kann.
Neuer Fuß- und Radweg ab 2025
Unabhängig von der Sanierung der Aufzugsanlage wird ab Mitte April mit den Arbeiten für eine neue Fuß- und Radwegrampe begonnen. Diese wird es ab Mitte 2026 ermöglichen, die Heimstättenbrücke barrierefrei zu überqueren – ganz ohne Aufzug und unabhängig von möglichen technischen Störungen. Dies stellt eine dauerhafte Verbesserung für alle dar. Die Stadtverwaltung bedauert die Unannehmlichkeiten, die durch den Ausfall der Aufzugsanlage entstehen, und setzt sich sowohl für die schnellstmögliche Sanierung des Aufzugs als auch für den Neubau der Fuß- und Radwegrampe intensiv ein.
Umleitung für Mobilitätseingeschränkte
Für die Dauer der Sperrung sollten alle, die den Aufzug genutzt haben, eine Umleitung in Anspruch nehmen. Der direkteste Weg führt von der Kanalstraße über rund zwei Kilometer zur Brücke an der Göxer Landstraße, die Straße Am Kreuzweg, die Südstraße und die Kantstraße bis zum Bahnhof Seelze. Diese Strecke wird auch in der Gegenrichtung empfohlen. Die Stadtverwaltung wird regelmäßig über die Fortschritte der Planungen sowie der anstehenden Bauarbeiten und Reparaturen berichten.